Sozialraumorientierte Angebote aus einer Hand

Geschichte

2008 wurde der Leiter pädagogische Angebote Martin Bässler vom Stiftungsrat mit der Aufgabe betraut die pädagogischen Angebote der Stiftung zu diversifizieren und zu flexibilisieren.

Die erste Gesamtstrategie für die «Pädagogischen Angebote» wurde mit den Betriebsleitenden erarbeitet. Ein Teil dieser Strategie war die Angebotsflexibilisierung. Die Formulierung war damals folgendermassen: «Die Angebote für Platzierung, Betreuung und Begleitung sind individuell und vielfältig gestaltet. Je nach Bedürfnis können ambulante, teilstationäre oder stationäre Angebote in Anspruch genommen werden. Die strategischen Entscheidungen beziehen das Konzept der Sozialraumorientierung mit ein.»

Gemeinsam mit Rahel Striegel gründete Martin Bässler am 1.11.2010 die «Sozialpädagogische Fachstelle SGh» mit der Vision, die vielen und vielfältigen Angebote im niederschwelligen Bereich zu bündeln. Von Beginn an war die Schulsozialarbeit ein wichtiges Standbein, ebenso die Betreuung der Pflegefamilien (heute SoFam-Familien) nach den geforderten Qualitätsstandards. Anfänglich übernahm Martin Bässler die volle Leitung der Fachstelle. Ab 2014 wurde die Fachstelle in Co-Leitung dann geführt.

An der Betriebsleitertagung im Sommer 2017 wurde dann klar, dass jetzt die Zeit gekommen ist, der Fachstelle ein eigenes «Gesicht» nach Innen und Aussen zu geben. Sie ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und beschäftigt mittlerweile 10 Personen in Teilzeit. Sie bietet ein vielfältiges Angebot von Schulsozialarbeit, Erziehungsberatung und sozialpädagogischer Familienbegleitung. Sie umfasst ausserdem den ganzen Bereich der SoFam-Familien.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung und Aufbauarbeit mit Rahel Striegel war es naheliegend, sie für die Leitung anzufragen. Nach reiflicher Überlegung kam Rahel zum Schluss, die Verantwortung als Betriebsleiterin in Teilzeit auf Anfang 2018 zu übernehmen. Rahel Striegel ist eine ausgewiesene Fachperson, die in den letzten Jahren zunehmend Führungsaufgaben übernommen hat und so die optimale Besetzung in der Leitung der Fachstelle ist.

Heute ist die Fachstelle eine ideale Ergänzung zu den anderen pädagogischen Angeboten. Strukturell und finanziell ist die niederschwellige Arbeit sicher eine Herausforderung, da in diesem Tätigkeitsfeld die Finanzierung der Angebote oft nicht klar ist und nur schon (abgesehen von Schulsozialarbeit, die durch die Gemeinden getragen wird) die Sicherung der Finanzierung einen hohen Aufwand bedeutet.