Sozialraumorientierte Angebote aus einer Hand

Schulsozialarbeit

Soziale Arbeit mitten in der Schule

Schulen erleben oft einen schwierigen Rollenkonflikt: Einerseits sind sie ihrem Bildungsangebot verpflichtet, andererseits sehen sie vermehrt die Notwendigkeit, ihren Schülerinnen und Schülern Lebenshilfe anzubieten und Eltern in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen.

Eine Beschränkung der Schule auf ihr «Kerngeschäft Unterricht» ist nicht mehr möglich, weil die ausserschulische Situation von Schülerinnen und Schülern meist in direktem Zusammenhang mit ihrer Leistungsfähigkeit sowie ihrem Leistungswillen in der Schule steht.

Die Fachstelle übernimmt auf Anfrage von Schulgemeinden die Schulsozialarbeit nach Bedarf und bietet bei pädagogischen Herausforderungen in der Schule sowie im Erziehungsalltag mit Kindern und Jugendlichen unterstützende, sozialpädagogische Hilfen an.

FAQ

Warum ist die Schulsozialarbeit der Sozialpädagogischen Fachstelle und nicht der Schule angegliedert?

Eine von der Schule unabhängige und möglichst neutrale Arbeitsweise ist eine wichtige Grundlage der Schulsozialarbeit. Sie möchte als Ansprechstelle für alle Menschen im Umfeld der Schule gelten und verfolgt dabei eigene, berufsspezifische Ziele. Somit stellt die Schulsozialarbeit auch sicher, dass sie eine ergänzende und bereichernde Funktion innerhalb der Schule einnehmen kann. Die Fachstelle sieht sich hier in der Lage, diese Grundlage zu ermöglichen.

Wie ist Schulsozialarbeit finanziert?

Die Sozialpädagogische Fachstelle hat mit interessierten Gemeinden Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. Diese werden individuell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Gemeinde zugeschnitten.

Was tut eine Schulsozialarbeit?

Durch ihr breites Aufgabenportfolio hat die Schulsozialarbeit viele Möglichkeiten, wirksam zu werden. Drei Aufgabenfelder treten dabei deutlich hervor:

 

Beratungen
Die Schulsozialarbeit berät Kinder, Lehrpersonen und Eltern bei der Entwicklung neuer Möglichkeiten und Bewältigung ihrer Schwierigkeiten. In der sozialen Arbeit verankert, möchte die Schulsozialarbeit Menschen befähigen, in ihrer persönlichen Entwicklung weiterzukommen und positive Beziehungen aufzubauen. Dabei stellt sie auch ihr Netzwerk von Spezialisten unterschiedlichster Fachbereiche zur Verfügung.

 

Schulungen
Die Schulsozialarbeit arbeitet in Gruppen und Klassen, um wichtige Themen einzubringen. In Trainings erleben Kinder zum Beispiel, welchen Nutzen eine gute Zusammenarbeit hat oder wie sich Konflikte lösen lassen. Wenn eine Gruppe oder Klasse schon mitten in einer Herausforderung steht, kann die Schulsozialarbeit mit gezielten Interventionen die Beteiligten dabei unterstützen, Lösungen zu finden.
Aber auch an Weiterbildungen von Lehrpersonen oder Eltern-Informationsveranstaltungen kann die Schulsozialarbeit ihre Themen einbringen.

 

Projektarbeit
Die Schulsozialarbeit kann auch einen Beitrag an die Schulkultur leisten. So lassen sich auch schulhausübergreifende Themen bearbeiten und verändern. Alleine oder gemeinsam mit Schule und Eltern können neue Angebote geschaffen oder Prozesse begleitet werden.

Die Schulsozialarbeiterin hat mich sehr gut beraten und integrativ unterstützt. Durch die Zusammenarbeit beherrscht die Klasse nun Konfliktstrategien, was mehr Ruhe in den Schulalltag gebracht hat.

Aussage einer Lehrperson

Unsere Mitarbeitende in der Schulsozialarbeit

Andreas Hirzel
Schulsozialarbeit in Zizers
Andrea Toggweiler
Schulsozialarbeit in Igis und Mastrils
Manuela Blumenthal
Schulsozialarbeit in den Kindergärten und Primarschule Landquart
Joe Nueesch
Schulsozialarbeit Schulverband Grüsch/Seewis
Sabine Schätzle
Schulsozialarbeit in Felsberg
Tobias Rettich
Schulsozialarbeiter in der Oberstufe Landquart